Projektinformationen
Entstehungsgeschichte
Das Projekt Lehrertankstelle entstand
- einerseits aus den Erfahrungen der beiden Studien des Instituts für Stressprophylaxe & Salutogenese (ISS) über die Stressbelastung von niederösterreichischen Lehrkräften 2007 und 2008 (veröffentlicht als Bücher: Rotraud A. Perner (Hg.), "Mut zum Unterricht" 2008 und "Feindbild Lehrer?" 2009) und der Reaktion von Landesschulratspräsident HR Hermann Helm, der sich sofort für eine zeitgemäße professionelle Begleitung von LandeslehrerInnen in schwierigen Unterrichts- wie auch sonstigen Gesprächssituationen engagierte,
- andererseits aus der Erkenntnis, dass Beziehungsarbeit auch über elektronische Medien geleistet werden kann. Zu Beginn der Implementierung des von ihr konzipierten Masterstudiums "PROvokativpädagogik" an der Donau Universität Krems skeptisch, wie weit sozialtherapeutische Methoden und Techniken mittels interaktiver Medien vermittelt werden könnten, wurde Dr. Rotraud A. Perner, damals die erste (und bisher einzige) österreichische Universitätsprofessorin für Prävention und Gesundheitskommunikation, bald zur überzeugten Befürworterin.
- Auch entwickelten Studierende des ersten Lehrgangs der PROvokativpädagogik im Rahmen ihrer Projektarbeit das Tochtermodell der PROvokativen Lehrertankstelle (www.lehrertankstelle.com), in dem der nachfragenden KollegInnenschaft fachliche Unterstützung mit PROvokativen Techniken angeboten wird.
- Das Mutterprojekt www.lehrertankstelle-noe.com zielt hingegen auf den salutogenen Umgang mit sich selbst, wie mit SchülerInnen, Eltern, KollegInnen und sonstigen GesprächspartnerInnen, weil Lehrkräfte die meisten Möglichkeiten besitzen, Vorbild für einen anderen als gewalttätigen, daher Stress auslösenden und Gesundheit schädigenden Umgang zu bieten.